Farbpigmente, Acrylbinder, Pastell und collagierte Radierung auf Leinwand.
Dieses Gemälde hat die Aura eines archäologischen Rätsels. Inspiriert von der Arbeit, Spuren der Vergangenheit aufzuspüren, lädt es den Betrachter in die Ungewissheit ein: Ist dies der Eingang zu einem antiken Tempel, einer vergessenen Kirche oder nur ein Fragment eines pompejanischen Freskos? Das Bild bewahrt sein Geheimnis und widersetzt sich einer eindeutigen Auflösung. Es geht weniger um die Antwort als um den Akt des Betrachtens – darum, vor der Schwelle der Geschichte zu stehen, wo Erinnerung und Vorstellungskraft ineinander übergehen.